Freitagspoesie, die zweite

am


Freitagspoesie – jeden Freitag ein theologisches Gedicht. Heute von Fatih Sultan Mehmet und seinem Vater inspiriert.

„Je weniger Lebenszeit einem Menschen bleibt, umso schärfer wird sein Verstand, Wissen und Erfahrungen nehmen zu. Bei einem Tier ist keine Entwicklung zu beobachten. Hieran erkennen wir, was Mensch und Tier unterscheidet.“ (Sultan Murad II. an seinen Sohn Fatih Sultan Mehmed.

Sich zu entwickeln im Verlauf des Lebens,
Es zeichnet unser Sein als Menschen aus;
Die höchste Kunst ist diese des Aufgebens
Persönlicher Interessen – Weg nach Haus
Ist diese Kunst, drum forsche und erlerne,
Wie du die Herzen aller Menschen spürst,
Und dann, dann nehm dir vor, sie zu erwärmen,
Da du dadurch dein Menschendasein kürst.
Doch nehme den Verstand mit auf die Reise,
Sonst wirst du dich auf Erden selbst verlieren;
Ans eigne Heil zu denken ist sehr weise,
Wie könntest du sonst Andrer Leben zieren?

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