Wiedergewonnenes Paradies

Ich schwebe in Träumen, fort tragen mich Winde,
Sie heben und tragen gleich Edens Akkorden,
Solang ich mein Herz an das Himmlische binde;
Realeres Leben ist Heimat mir worden.

Hinüber gleit ich, die Gefilde der Ahnen
Erzählen Geschichten vom Menschen, der Größe,
Sie wollen mich herzlich an Menschliches mahnen,
Sie sprechen vom Tragen der irdischen Stöße.

So herzlos zu sprechen, ist keine der Sitten
Im Lande der Türken, dort dichtet man lieber;
In Hitlers Regionen, da lobt man mit Tritten,
Da hält sich ein Jeder beständig für klüger.

Ich fliege auf Teppichen über die Meere,
Die Storche wetteifern mit mir in den Lüften,
Dies ist der Islam, die muslimische Lehre,
Sie könnte, doch will nicht das Steinerne klüften.

Und steinern sind Herzen, die Hölderlin brachen,
Die Liebenden sind noch die Fremden im Lande;
Die Lieblosen seh ich stets baden in Lachen,
Sie halten‘s für Meer, denn sie kennen nicht Sande.

Ich liege an Stränden des Herzens und wärme
Im Sande die Haut und Gemüter des Lebens;
Manch einer fliegt schöner, ich sehe und lerne
Die Wirkung des Menschen, des himmlischen Strebens.

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