Reise nach Weimar oder: Deutsche Größe

Weimar erwartet mich heute, o Freunde der feinen Gefühle,
Ruhe gewähr ich dem Herz nahe Verwandten im Geist,
Betend zu Gott, dass Heutige dorten Gefühle nicht kühlen;
Saget mir Wege, wer fühlt, was in Weimar sein heißt?

Als ich vor Jahren nach Weimar kam, war ich spürender Mensch nicht,
Der nach Belebung ich bin, meine himmlische Kraft
Hat sich vervielfacht, die Worte entströmen nun meinem Herzlicht,
Freunde, ich spüre Magie-Mächte, die zauberhaft
Dasein begeistern, verzaubern, Irdisches weihen und preisen;
Als ein Novalis der Zeit, Liebender, schätzend den Tod,
Machte ich auf mich und begab mich auf herzenstiefere Reisen,
Gehe im Nebel, weiß nicht, welches Schicksal mir droht.

Allah, mein Herr, was Du mir auch gibst, will ich herzlich empfangen,
Gebe mir Willen und Kraft meinen Wunsch zu bewahr‘n,
Benedeie, o Herr, all mein Dasein mit heiligen Sängen,
Engel, sie mögen mein Kor leiten, mich lehren beharrn.

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