Flügelschlag (24) – Gespräch zum Iftar

Mit dem Namen Allahs, des Gütigen, des Versorgenden,

während wir unser Fasten Abend für Abend öffnen, drang sich in mir plötzlich der Eindruck auf, dass ich ein guter Mensch bin. Dieses Gefühl schockierte mich… Diese Gefühl schwang ein Hauch mit, ein Flügelschlag Gabriels, möge Allah ihn segnen, den ich gerne teilen möchte. Das folgende Gedicht heißt: Gespräch zum Fastenöffnen

Gefastet und gebetet sitzen wir nun da,
Wir sind voll stolz, da wir die Gottesdienste machten,
Die Guten, das sind wir, das ist so hell und klar,
Denn wir sind es, die früh am Morgen schon erwachten.

Ist es so einfach zu den Guten zu gehören:
Ein bisschen fasten, bisschen beten und dann speisen?
Ich möchte unsre Illusion nur ungern stören:
Gott mag den Menschen nicht, der sich nicht rührt für Waisen.

Wer Ehrfurcht nicht besitzt vor Gott, der kennt Ihn nicht,
Wer Ihn nicht kennt, weiß nicht, was Allah wirklich liebt.
Wer Ihn nicht liebt, der spielt sich auf als ein Gericht –
O Herr! Du liebst es, wenn wer herzlich Weisheit gibt.

Wir fragen, was Islam ist, während wir so schlemmern…
Islam bedeutet, sich um andere zu kümmern.

Möge Allah uns zu Kümmernden machen.

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