Flügelschlag (19) – Dienen

Beginnen wir mit der romantisierenden Formel: Mit dem Namen Allahs, des Gütigen, des Barmherzigen,

während wir für uns dahinleben in der Meinung frei und unabhängig zu sein, wessen Plan helfen wir zu verwirklichen, welcher Sache verhelfen wir, bewusst oder unbewusst, zum Sieg? Der große Lyriker Bob Dylan sagt:

„Es könnte der Teufel sein, es könnte der Herr sein,
Aber du musst jemandem dienen.“

Es gibt keine Neutralität. Jeder Mensch dient. Ich esse etwas: Wer verdient daran? Nur die Verweigerung einzukaufen würde mich entziehen. Jeder Mensch dient einer Sache, ob bewusst oder unbewusst.

Wir sind gezwungen unsere Grundbedürfnisse zu erfüllen. Doch wem dienen wir, während wir sie stillen: Der Sache Gottes oder der des Teufels? Kein Mensch ist fehlerfrei. Aus diesem Grund variiert das. Mündigkeit bedeutet, bewusst zu entscheiden, wem und wessen Sache ich dienen möchte. Die meisten Menschen wissen es nicht. Goethe sagt dazu: „Den Teufel spürt das Völkchen nie, / Und wenn er sie beim Kragen hätte.“

Bewirken wir Unruhe und Chaos in den Herzen der Menschen oder Ordnung und Harmonie? Die Programmierer vieler „sozialer Medien“ müssen damit leben, dass sie Geld damit verdienen, die Menschen abhängig zu machen und diesen Menschen und ihren Liebsten Schaden zuzufügen. Die Hersteller von Zigaretten dienen der Erzeugung von Krankheit.

Wie Bob Dylan sagte Muhammed (s):

„Jeder Mensch beginnt den Tag und verkauft dann seine Seele: So läßt er sie frei oder richtet sie zugrunde.“ (Nawawi)

Wer Gott dient, befreit sich, wer dem Teufel dient, versklavt sich. Gott will Freiheit, die sich in intellektueller und körperlicher Gesundheit ausdrückt, der Teufel will, dass wir achtlos leben. Des Teufels größter Erfolg ist, dass wir ihn vergessen und leugnen. Dadurch werden wir zu menschlichen Teufeln. Das Gegenteil dessen romantisch zu sein. Das Gebet einzurichten in seinen Tag, das Fasten und die Abgabe an Bedürftige in sein Jahr, die Hadsch in sein Leben, das dient der Sache Gottes. Diese führen zur Bewusstwerdung. Dadurch erst werden wir selbst mündig und helfen anderen mündig zu werden. Mündig bedeutet achtsam und bewusst.

Möge Gott uns bewusst dem Schönen dienen lassen. (Amin)

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