Zwischen Welt und Liebe

Ich habe meine Gedanken fließen lassen und damit es nicht trivial daherkommt, habe ich es gereimt.

Im Augenblick mich zu verlieren,
Derweil die Welt da draußen tobt,
Die Wirtschaft, Politik und Viren,
Wer hat indessen Gott gelobt?

Es fehlt mir hier an Herzlichkeit,
Zu viele Kluge, zu viel Wissen,
Es habe keiner Redlichkeit
Und niemand habe ein Gewissen.

Die Klugheit in das Herz zu blicken
Besitz ich nicht, mir fehlt die Schläue,
Die Kraft zu solchen Meisterstücken
Maßt man sich an, dann übt man Reue.

Indessen lob ich, was ich sehe
Und schweige über alles Schlechte,
Indem ich mir das Herz verdrehe,
Verpflicht’ ich mich der Andern Rechte,

Wer Allah liebt, der wird sich kümmern,
Um das, was seinem Nächsten zusteht,
Denn Herzen liegen ja in Trümmern,
Erhoffend, dass sie jemand pflegt.

Und wer die Rechte andrer achtet,
Für den wird Gott persönlich sorgen,
Der wirkt auf andre oft umnachtet,
Doch er fühlt Gott, er fühlt den Orden.

Farazi, was du fühlst verdichte,
Nicht nach den Menschen richte dich,
Das Herz wird bei dem Dichter lichte,
Der nach dem Edlen richtet sich.

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