Freitagspoesie, die dritte

am
  Zu übersättigt von der Welt
 Verleben wir die langen Tage;
 Solang das Diesseits uns gefällt,
 Verbessern wir nicht unsre Lage...
 
 Der Körper satt, die Herzen hungrig,
 Beweinenswert ist unser Zustand;
 Vom Glauben ist nicht mehr viel übrig,
 Wie bessern wir nur diesen Umstand?
 
 Und während wir uns das so fragen,
 Kommt aus der Ferne unser Freund,
 O Ramadan! beende Klagen
 Und hilf uns gegen unsern Feind!
 
 Das Herz, es sättigt, wenn der Körper
 Auf Nahrung und die Gier verzichtet
 Und in uns dringen alle Wörter
 Des edlen Buches, das uns richtet.
 
 Der Monat, der uns alle rettet,
 Uns vor uns selbst, o welch Geschenk!
 Wer sich in gute Absicht bettet,
 Erlangt das göttliche Geschenk. 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s