Freitagspoesie, die erste

 Die Welt, sie ist ein einziger Betrug;
 Wie oft schon sah ich, dass mein Auge lügt,
 Ich sah wie Menge Wahrheitsmenschen schlug:
 Drum schau mein Herz und wie’s im Himmel pflügt.

 Ich halte den Koran in einer Hand
 Und in der andern Wein als Edenspfand,
 Mal bin ich Muslim, mal ein Ignorant –
 Mit Weinenden knüpft Gott des Bundes Band.
 
 Um ein beherzter Gläubiger zu sein,
 Fehlt’s mir in meinen Adern noch an Wein,
 Ich achte diese Welt für zu gering –
 Wie kann ich da ein echter Muslim sein? 

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2 Gedanken zu “Freitagspoesie, die erste

  1. Trauben brauchen Zeit um zu reifen, damit irgendwann aus Ihnen der Wein gewonnen werden kann. Vielleicht muss auch der Mensch im Laufe seines Lebens zu einem aufrichtigen Diener reifen. Vielleicht braucht auch er seine Zeit..Alles zu seiner Zeit..

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