Gedichte schreiben

Mein Sohn hat gesagt: was einen drückt, das muss man verarbeiten, und wenn er ein Leid gehabt hat, da hat er ein Gedicht daraus gemacht.

Catharina Elisabeth Goethe (Goethes Mutter), in einem Brief an Bettine von Arnim
Er hält im Leben inne und verarbeitet,
Verarbeitet, was er zuvor beobachtet.
Er schreibt es nieder, um es zu berichten
Und Menschen nennen, was er tut, dann dichten.

Es reimt sich wie Gemeinsamkeiten,
Um andern Freude zu bereiten,
Er möchte echtes Glück besprechen,
Um altes Denken aufzubrechen.

Es ist, als ob er diese Welt entschlüsselt,
Die inneren Geheimnisse enträtselt,
Dem Einzelnen ganz hohen Wert verleiht,
Indem er beiträgt zur Gemeinsamkeit.

Er dämpft die Schnelligkeit für einen Augenblick,
In dieser Stille blüht das wahre Menschenglück.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s