An den Meister

am

Ach, was ich weiß, kann jeder wissen – mein Herz habe ich allein.

Goethe: Die Leiden des jungen Werther
Ich war bei dir, dich aufzusuchen,
Doch Meister, du warst nicht zu Hause.
Ich fand die Liebe zu den Griechen,
Auch mir ward sie zu einer Schleuse.
Besteck nicht, nein! ich such dein Herz,
Drum schau ich mir die Sammlung an,
Was weckt dir Freude, was den Schmerz,
Du führst mich täglich himmelan.
Lebendiges, das denkend wirkt,
Nennst du dämonisch, Aperçu.
Zeitlebens streben, immerzu,
Verhindert, dass das Herz uns stirbt.
O Meister, hier in deinen Zimmern
Durchströmt mich himmlisches Erschimmern.

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