An Marianne von Willemer

am
Ein Gott erschuf, nun leben wir
Auf dieser Erde, trist und froh.
Erhabenheit ist eine Zier,
Erhellend uns so lichterloh.

Erhaben über Liebe sein,
Es ist nicht klug noch wohlgetan.
Ergeben echter Liebe sein,
Es ist so klug und wohlgetan.

Du fühlst nicht das, was ich empfinde,
Sagst du und denkst, das ändert was;
Zu lieben heißt, dass ich gesunde,
Zu lieben heißt: fort ist der Hass.

Wenn ich dich lieb, was geht‘s dich an,
Was kümmert‘s dich, was mit mir wird?
Ich liebe! und das heißt, ich kann
Die Welt verändern. Lieb entwirrt.

Und wenn ich dich auch halten will,
Dich küssen, drücken – spüren halt!
Auch ohne das bin ich erfüllt
Ich weiß ja, dass: wir sterben bald!

Wen Engel hier bereits umgeben,
Wird auch im Dort umgeben sein;
Die Engel strömen in mein Leben,
Seit ich dich liebe – still, allein.

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