Die Kunst zu leben

am
Es war in einer Winternacht;
Geboren in der Eiseskälte,
Die Wärme, seine, sie erhellte
Das Haus, die Flamme ward entfacht.

Von Haus zu Haus verbreitet sich
Das Licht, es schenkt den Menschen 
Die Hoffnung mit all ihren Wünschen.
Die Stimmung, sie war wunderlich.

Das Glück verbreitet sich gelinde
Und jeder spürt’s in seinem Herzen –
In seiner Nähe schwinden viele viele Schmerzen;
Die Seligkeit in jedem Kinde.

Golden schimmernd schien sein Glanz,
Sein Duft, so wie der Frühling schön
Voll Anmut, vornehm war sein Tanz
Und jedes Auge musst‘ ihn sehn!

Und nachts wenn alle Menschen ruhten,
Ließ er das Licht an, sonnenhell;
Das Mitgefühl, sein Naturell,
Verhinderte der Menschen Bluten.

Doch seine Kraft, sie ward erschöpft –
Und keiner konnte sie ihm füllen,
Er konnt‘ sich nur in Schweigen hüllen;
Die Nacht verbreitet sich im Stillen.

Der Glanz verdunkelt, er verschwand,
Der Tod fand ihn, in seinem Hort;
Geblieben nur sein schimmerndes Gewand –
Es trugen ihn zwei Engel fort.

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